DIE MÄNNERSPIELERIN

Motive einer Selbstverewigung

Eine Produktion von PortFolio Inc. im Theater unterm Dach Berlin

Foto: unseen/photocase.de | Gestaltung: Bernd Hartwig
Foto: unseen/photocase.de | Gestaltung: Bernd Hartwig

Premiere am 25. Februar 2016

Weitere Termine am 26. und 27. Februar, 19. und 20. März, 8. und 9. April, 7. und 8. Mai, 9. und 10. Juni 2016, jeweils 20 Uhr

Theater unterm Dach Berlin

 

Mit Judica Albrecht und Thomas Georgi

 

Inszenierung: Marc Lippuner und Michael F. Stoerzer
Dramaturgie: Madeleine Penny Potganski
Bühne: Uri Oppenheim
Kostüme: Stefan Reinberger
Social Media: Kulturfritzen

gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur
mit freundlicher Unterstützung von Reinberger Couture und anders.beraten

 

 

Die »wilde Poetin« Anaïs Nin konsultiert 1933 den Psychoanalytiker Otto Rank – eine vibrierende Verbindung entsteht. Zwischen Berührung, Entblößung und Rollentausch beginnt für beide ein riskantes Spiel mit dem Feuer, eine rastlose Jagd nach Identitäten. Anaïs Nin ist sowohl Muse als auch Künstlerin, Verführte und Verführende. Im Kosmos von Aufmerksamkeitssucht und Ich-Inszenierung gilt Anaïs Nin mit ihrem Traum von einem »Café in Space« als Prophetin der sozialen Netzwerke.

 

»Die Männerspielerin« spannt einen Bogen von den dreißiger Jahren bis heute und erzählt von der Sehnsucht nach kreativem Schaffen, der Ausstellung des Privaten und der Einsamkeit im Reich von Sichtbarkeit und Selbstdarstellung. Wann wird das banale Leben zur Kunst? Wer bin ich und für wen? Sharing is caring: Was passiert mit uns, wenn wir unser Leben öffentlich zur Schau stellen?

 

PortFolio Inc. begibt sich auf eine Spurensuche in Selbstbildnissen zwischen Profilierung und Psychoanalyse, analogem Leben und digitaler Welt, Schöpferdrang und Selbstverewigung.